Vorstellungsgespräch Umgang mit Stress

Wie gehen Sie mit Stress um?

 

Der Umgang mit Stress ist in vielen Berufen eine ständige Begleiterscheinung. In einer immer schneller werdenden Arbeitswelt nimmt die Anzahl an Entscheidungen, die getroffen, und Aufgaben, die bearbeitet werden müssen stetig zu.

Daher kommt auch die Frage nach der Stressresistenz, bzw. dem Umgang mit Stress immer öfter im Bewerbungsgespräch vor. Neben der direkten Frage „Wie gehen Sie mit Stress um?“ gibt es viele Variationen, wie z.B. „Wie gehen Sie mit Zeitdruck um?“ oder „Wie priorisieren Sie?“.

Die Interviewer sind neugierig, ob du eine Strategie hast, mit Stress und Zeitdruck umzugehen, und diese in der Vergangenheit auch schon anwenden konntest. Erfahrung im Umgang mit Zeitdruck, strikten Deadlines oder komplizierten Projekten ist auch hier von Vorteil. Daher solltest du spezifische Beispiele aus deinem Werdegang nennen.

Signalisiere mit deiner Antwort, dass du belastbar bist und Verantwortung für mehrere Projekte parallel übernehmen kannst. Dies wird ohnehin erwartet, und eine aktive Thematisierung hilft dir im Gespräch einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Um deine Antwort glaubwürdig zu machen, gehe auch auf die Methoden ein, die du nutzt, um stressige Situationen zu managen und zeige, dass du strukturiert arbeitest. Beispiele belegen, dass du diese Verfahren auch schon erfolgreich anwenden konntest.

Eine Antwort, die diese Eigenschaften erfolgreich kommuniziert, könnte folgendermaßen lauten:

„Mit Zeitdruck habe ich kein Problem. Ich bin es gewohnt, unter Zeitdruck zu arbeiten. Zum Beispiel war ich in meinem letzten Praktikum in der Situation, drei Projekte gleichzeitig bis Monatsende abschließen zu müssen. Das hat auch gut geklappt. Um mein Ziel zu erreichen, habe ich die Projekte in mehrere Einzelaufgaben aufgebrochen, und mir einen groben Zeitplan gemacht, bis wann ich was fertig haben musste. Auch mit dem besten Plan kann es dann trotzdem manchmal stressig werden, wenn sich etwas verzögert, oder nicht rechtzeitig fertig wird. Wenn es dann plötzlich eng wird, setze ich Prioritäten und entscheide, was Vorrang hat und welche Aufgaben noch warten können. So schaffe ich mir Klarheit und kann die Aufgaben strukturiert abarbeiten. Falls es doch mal extrem eng wird, halte ich Rücksprache mit den anderen Beteiligten, die involviert sind oder mit meinem Vorgesetzten, um gemeinsam Lösungen zu suchen. Deshalb würde ich sagen, dass ich kein Problem habe unter Zeitdruck zu arbeiten.“

Diese Antwort beinhaltet sowohl ein Beispiel, also auch die Methoden wie Nutzung eines Projektplans, Priorisierung und Absprache im Team, und vermittelt somit einen ganzheitlichen, positiven Eindruck deiner Stressresistenz.

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