Vorstellungsgespräch Veränderungen

Wie gehen Sie mit Veränderungen um?

 

Veränderungen im Job sind mittlerweile weit verbreitet, sei es in Form einer Umstrukturierung oder weil du unterschiedliche Projekte übernimmst. Auch eine Versetzung an einen anderen Standort oder ein Wechsel der Position im Unternehmen sind möglich. Das Arbeitsumfeld ist dadurch generell sehr dynamisch geworden, und die Frequenz, mit der Mitarbeiter direkt von Veränderungen betroffen sind, hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen.

Bei der Vorstellungsgespräch Frage „Wie gehen Sie mit Veränderungen um?“ geht es nicht um konkrete Methoden, sondern es interessiert den Interviewer tatsächlich, in wie fern dir Veränderungen Probleme bereiten. Da Veränderungen meist von außen auf dich wirken, kannst du natürlich Strategien anbringen, die dir im Umgang mit Neuem helfen. Das kann beispielsweise sein, dass du versuchst, einen kühlen Kopf zu bewahren, oder dass du immer versuchst, die positiven Aspekte in einer Situation zu sehen. Vielleicht verstehst du Veränderungen auch als Chance zur Verbesserung.

Der Interviewer achtet darauf, dass du flexibel einsetzbar bist. Du solltest vermitteln, dass Veränderungen für dich nicht negativ belegt sind, und du mit einem dynamischen Umfeld gut klar kommst.

Diese Eigenschaft kannst du am deutlichsten kommunizieren, indem du Beispiele deines bisherigen Werdegangs anführst, in denen du mit einer Veränderung konfrontiert warst und erfolgreich mit ihr umgegangen bist.

Eine mögliche Antwort könnte lauten:

„Ich kann mit Veränderungen sehr gut umgehen. Ich versuche immer, die positiven Aspekte zu sehen. Oft sind Veränderungen auch Chancen, Dinge besser zu machen. Zum Beispiel habe ich bei meiner Bachelor-Arbeit nach vier Wochen feststellen müssen, dass bereits jemand von einer anderen Hochschule an demselben Thema arbeitete. Dadurch musste ich mein Thema ändern. Nachdem ich mit meinem Professor Rücksprache gehalten hatte, gab er mir ein neues Thema. Zwar war das eine große Herausforderung für mich, weil ich nach vier Wochen Recherche noch einmal neu anfangen musste. Das war natürlich ärgerlich, aber eine nachvollziehbare Entscheidung. Letztendlich war das auch eine gute Entscheidung. Denn das neue Thema lag mir viel besser, und ich konnte die Recherche-Erfahrung aus dem ersten Thema gut nutzen. Die Chance hat mich dann auch motiviert und letztendlich war ich mit meiner Arbeit sehr erfolgreich und habe auch eine sehr gute Note dafür bekommen.“

Anhand eines Beispiels wird die positive Einstellung dargestellt. Darüber hinaus zeigt es deinen souveränen Umgang mit einer konkreten Veränderung.

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